Radtouren-Logbuch

Von der kurzen Trainingsfahrt bis zur großen Radreise.

81 km – Schwarzensee – Hafnerberg – Schöpfl

8. Juli 2010

Hafnerberg

Heute wollten Karl und ich eine Runde von ca. 70 km fahren, es wurde dann aber doch etwas mehr. Wegen der Hitze starteten wir früher als bei unseren sonstigen Donnerstagsausfahrten, waren aber etwa bis Mittag unterwegs. Wir fuhren über Schwarzensee, Nöstach und Hafnerberg ins Triestingtal und verließen dieses wieder Richtung St. Corona am Schöpfl. Während der Bergfahrt registrierten wir den Rollsplitt der offenbar wegen kürzlich erfolgter Ausbesserungen der Straße in größeren Mengen auf dieser lag. Zum Glück war der Großteil der folgenden Abfahrt nicht davon betroffen. In Klausen-Leopoldsdorf entschieden wir uns für die etwas längere und hügeligere Strecke über Gruberau und Wöglerin, die uns aber auch mehr Schatten spendierte. Über die Einöde ging es zurück nach Baden.

Strecke: Baden – Sooß – Bad Vöslau – Gainfarn – Schwarzensee – Neuhaus – Nöstach – Hafnerberg – Altenmarkt – Thenneberg – St. Corona am Schöpfl – Rastbank – Schöpflgitter – Klausen-Leopoldsdorf – Gruberau – Wöglerin – Stangau – Sulz im Wienerwald – Sittendorf – Gaaden – Einöde – Pfaffstätten – Baden
Distanz: 81 km
Höchstgeschwindigkeit: 82 km/h (Abfahrt Richtung Schöpflgitter)
Fahrrad: Batavus

160 km – Semmering – Lahnsattel – Niederalpl – Preiner Gscheid

2. Juli 2010

Edelweiß

Es war ziemlich klar, dass der heutige Tag recht heiß werden würde. Daher stimmte ich Peter zu, schon sehr früh mit der Bahn bis Gloggnitz zu fahren. So waren wir, als es im Wiener Becken heiß wurde, bereits einige Hundert Meter höher bei erträglichen Temperaturen unterwegs. Auf den Semmering fuhren wir diesmal nicht durch die Adlitzgräben, sondern über Maria Schutz. Nach der Abfahrt Richtung Mürzzuschlag bogen wir ins obere Mürztal ab und fuhren Richtung Lahnsattel. Vor dem Lahnsattel kamen wir wieder auf niederösterreichisches Gebiet, bevor in Terz wieder in der Steiermark waren.

Nach einem kurzen Stück im Salzatal und der Steigung auf den Kreuzberg erreichten wir Mariazell. Wir fuhren nicht ins Zentrum, sonder wandten uns gleich Richtung Gußwerk. Etwas später machten wir bei einer schmalen Straße, die praktisch nur noch von Radfahrern benutzt wird, weil die Hauptroute durch einen Tunnel führt, eine kurze Pause. In der nahegelegenen Felswand sahen wir Edelweiß blühen. In Wegscheid zweigten wir Richtung Niederalpl ab. Hier spürten wir bereits deutlich die Hitze. Weiter oben hatten wir das Glück, dass gerade zur heißesten Zeit und während der steilsten Steigung eine größere Wolke für etwas Schatten sorgte. Auf der Passhöhe kehrten wir ein.

Die folgende Abfahrt war die schnellste des Tages. Ich erreichte 86 km/h und hätte noch etwas schneller fahren können, wenn ich es darauf angelegt und die Strecke besser gekannt hätte. Zwischen Mürzsteg und Kapellen regnete es leicht, was wir als angenehme Kühlung empfanden. Die Steigung aufs Preiner Gscheid war deutlich flacher als jene aufs Niederalpl und es war die letzte des Tages. Auf der Abfahrt mussten wir vorsichtig sein, weil an mehreren Stellen Rollsplitt auf der Straße lag. Auf dem letzten, relativ ebenen Stück hatten wir deutlich spürbaren Rückenwind und fuhren meist um die 35 km/h, ohne uns allzu sehr anzustrengen.

In Payerbach sahen wir, dass wir noch fast eine Stunde auf den nächsten Zug nach Baden warten hätten müssen und fuhren daher noch mit den Fahrrädern bis Gloggnitz. Für die Bahnfahrt bis Baden erwischten wir ausgerechnet einen Waggon mit defekter Klimaanlage. Ich halte wenig von der Verwendung von Waggons, bei denen man die Fenster nicht öffnen kann, in Nahverkehrszügen.

Strecke: Gloggnitz (457) – Weißenbach – Aue – Schottwien – Göstritz – Maria Schutz -Greis – Semmering (995) – Steinhaus – Spital am Semmering – Mürzzuschlag (676) – Kohleben – Kapellen – Neuberg an der Mürz – Krampen – Mürzsteg – Frein an der Mürz – Lahnsattel (1015) – Terz – Halltal (785) – Kreuzberg (872) – Mariazell – Rasing – Gußwerk (747) – Wegscheid – Aschbach – Niederalpl (1221) – Dobrein – Mürzsteg – Krampen – Neuberg an der Mürz – Kapellen (706) – Preiner Gscheid (1070) – Prein an der Rax – Edlach an der Rax – Reichenau – Payerbach – Gloggnitz (457)
Distanz: 160 km
Höhenmeter: über 1800
Fahrrad: Batavus

45 km – Zoblhof, Gutental, Heiligenkreuz

24. Juni 2010

Gutental

Karl und ich fuhren heute eine kleine Runde über Rohrbach zum Zoblhof, über Gutental hinunter ins Helenental und über Heiligenkreuz und die Einöde wieder zurück.

Strecke: Baden – Sooß – Bad Vöslau – Gainfarn – Rohrbach – Obermeierhof – Zoblhof – Gutental – Schwechatbach – Sattelbach – Heiligenkreuz – Gaaden – Einöde – Pfaffstätten – Baden
Distanz: 45 km
Fahrrad: Batavus

20 km – Mödling

18. Juni 2010

HTL Mödling

Heute fuhr ich nach Mödling zu unserem Maturatreffen. Eigentlich ist es unglaublich, dass seit der Matura bereits 25 Jahre vergangen sind.

Strecke: Baden – Pfaffstätten – Gumpoldskirchen – Mödling und gleiche Strecke retour.
Distanz: 20 km
Fahrrad: Batavus

55 km – Gruberau, Laxental

10. Juni 2010

Güterweg Laxental

Heute fuhren Karl und ich eine Runde durch den Wienerwald. Wir begannen mit der klassischen Route über Heiligenkreuz und Gruberau nach Klausen-Leopoldsdorf. In Mayerling zweigten wir Richtung Raisenmarkt ab und fuhren dann über den Güterweg Laxental Richtung Rohrbach und über Bad Vöslau wieder nach Hause.

Strecke: Baden – Pfaffstätten – Einöde – Gaaden – Heiligenkreuz – Grub – Buchlbach – Gruberau – Klausen-Leopoldsdorf – Alland – Mayerling – Maria Raisenmarkt – Obermeierhof – Rohrbach – Gainfarn – Bad Vöslau – Sooß – Baden
Distanz: 55 km
Fahrrad: Batavus

Großglockner Hochalpenstraße Juni 2010

5. Juni 2010

Schneewand neben der Straße

Da es heuer im Mai kein Wochenende mit stabilem, niederschlagsfreiem Wetter gab, entschieden wir uns, die obligatorische Befahrung der Glocknerstraße in den Juni zu verschieben. Wir waren diesmal wieder zu dritt unterwegs (Verena, Peter und ich). Freitag Nachmittag fuhren wir mit dem Auto nach Fusch und übernachteten nach einem Abendessen beim Bärenwirt auf dem Campingplatz. Obwohl wir kurz nach 6:00 Uhr auf waren, dauerte es bis nach 7:30, bis wir losfahren konnten. Ich fuhr zunächst ein kurzes Stück talauswärts Richtung Bruck, um etwas aufzuwärmen, wie ich mir das letztes Jahr vorgenommen hatte. Kurz nach dem Ortsende von Fusch drehte ich jedoch wieder um, da ich heuer kleinere Übersetzungen hatte und daher die Steigungen etwas langsamer angehen konnte.

Fast gleichzeitig erreichten wir Ferleiten und später den Rastplatz beim Piffkar, wo wir üblicherweise aufeinander gewartet hatten, was heuer nicht nötig war. Es war keine Wolke am Himmel zu sehen. Die Lufttemperatur war angenehm, durch die Sonneneinstrahlung war es jedoch stellenweise ziemlich heiß. Natürlich waren wir nicht die einzigen, die das erste schöne Wochenende seit Öffnung der Glocknerstraße nach der Winterpause nutzen wollten. Es war ziemlich viel Verkehr mit sehr hohem Motorradanteil. Ich nahm mir vor, die Glocknerstraße in Zukunft an Wochenenden von Juni bis August wieder zu meiden. Mit den Befahrungen in den Monaten Mai und September hatte ich wesentlich bessere Erfahrungen gemacht.

Bis auf etwas über 2000 m Seehöhe konnte ich recht zügig fahren und benötigte keine Pausen. Danach lief es nicht mehr ganz so gut und ich musste öfter stehen bleiben. Auf der Straße zwischen Fuscher Törl und Edelweißspitze spürte ich beginnende Muskelkrämpfe in den Oberschenkeln, was mich zu weiteren Pausen zwang. Schließlich benötigte ich für die Strecke von Fusch bis zur Edelweißspitze etwa 4 Stunden und 47 Minuten. Verena war deutlich vor mir oben. Peter, der noch zum Hochtor hinüber gefahren war, traf kurz nach mir ein. Wir kehrten ein, um eine Kleinigkeit zu essen.

Danach begaben wir uns auf die Abfahrt. Die Kopfsteinpflasterstrecke bis zum Parkplatz beim Fuscher Törl war noch eher unangenehm, danach begann aber der Spaß. Die fünf oder sechs langsamen Autos, auf die wir aufliefen, ließen sich zum Glück relativ einfach überholen. Ansonsten hatten wir auf der Abfahrt wenig Verkehr. Die von meinem GPS-Logger aufgezeichnete Höchstgeschwindigkeit waren 21,08 m/s, was 76 km/h entspricht. Da der Logger aber nur in Intervallen von mehreren Sekunden aufzeichnet, kann die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit auch höher gewesen sein. Tacho hatte ich diesmal keinen mit. In Fusch verluden wir unsere Sachen ins Auto und fuhren wieder nach Hause.

Strecke: Fusch (813) – Ferleiten (1151) – Piffkar – Fuscher Törl (2428) – Edelweißspitze (2571) und zurück
Distanz: 46 km
Höhenmeter: ca. 1800
Fahrrad: Batavus

82 km – Hocheck

30. Mai 2010

Bild vom Fest zur Eröffnung nach Neuübernahme

Peter und ich fuhren um ca. 08:30 in Baden los. Wir fuhren unseren üblichen Weg zum Hocheck über Schwarzensee. In Weissenbach trafen wir Andrea, Verena und Jakob, die bis dorthin mit dem Auto angereist waren. Gemeinsam fuhren wir weiter bis Furth. Die Steigung aufs Hocheck begann ich etwas schneller als die anderen, da ich aufgrund meiner größeren Minimalübersetzung auch schneller fahren musste. Allerdings hatte ich damit gerechnet, mehr als die gewonnene Zeit durch Pausen wieder zu verlieren. Es lief dann aber bis über die halbe Höhe sehr gut und danach packte mich der Ehrgeiz, sodass ich ohne Pause bis zum Parkplatz unter dem Schutzhaus durchfahren konnte. Wenige Minuten nach mir kam Peter und auch auf die anderen mussten wir nicht lange warten.

Der Parkplatz war ziemlich voll, weil an diesem Tag die offizielle Eröffnung des Schutzhauses nach einer Neuübernahme gefeiert wurde (Bergmesse, Grillfest, Blasmusik …). Wir gingen zur Aussichtswarte und danach ins Schutzhaus bzw. auf dessen Terasse. Da das Wetter aber schnell umschlug, entschieden wir uns nicht lange zu bleiben und begaben uns auf die Talfahrt. Wir kamen noch ohne Regen hinunter. Nach dem kurzen Stück von Furth bis Weissenbach verabschiedeten wir uns wieder. Peter und ich fuhren mit den Rädern nach Hause. Zwischen Weissenbach und Neuhaus begann es stärker zu regnen. Der Regen wurde dann wieder weniger, um später wieder stärker einzusetzen. Zum Glück war es noch relativ warm. Bei der Abfahrt vom Hocheck wäre der Regen deutlich unangenehmer gewesen. Meine Regenjacke hielt dicht, ohne dass ich darunter viel geschwitzt hätte.

Strecke: Baden (228) – Sooß (251) – Bad Vöslau (276) – Gainfarn (286) – (560) – Schwarzensee (530) – Neuhaus (423) – Weissenbach an der Triesting (362) – Lerchenfeld (388) – Schromenau (408)- Furth an der Triesting (422) – Hocheck Schutzhaus (1037) – Furth – Schromenau – Lerchenfeld – Weissenbach – Neuhaus – Schwarzensee – Gainfarn – Bad Vöslau – Tribuswinkel – Pfaffstätten – Baden
Distanz: 82 km
Höhenmeter: ca. 1200
Fahrrad: Batavus

Unterberghaus

24. Mai 2010

Unterberghaus mit Fahrrädern

Verena und ich fuhren heute mit den Mountainbikes auf den Unterberg. Da die zur Verfügung stehende Zeit knapp war, fuhren wir bis Pernitz mit dem Auto und erst ab dort mit den Rädern weiter. Wir fuhren über Muggendorf zur Forststraße auf den Unterberg und diese bis zum Unterberghaus. Nach einer Stärkung gingen wir zum Gipfel (1342) und fuhren danach wieder vom Unterberghaus bis Pernitz.

Strecke: Pernitz – Muggendorf – Thal – (Forststraße) – Unterberghaus (1170) – zu Fuß zum Gipfel (1342) und gleiche Strecke retour
Distanz:
Höhenmeter: ca. 800
Rad: Trek 970

55 km – Schwarzensee, Nöstach

29. April 2010

Landschaft nahe Nöstach

Karl und ich fuhren eine kleine Trainigsrunde über Schwarzensee und Alland. Da ich den Bericht darüber erst ein paar Wochen später schreibe, kann ich mich nicht mehr an viele Details erinnern.

Strecke: Baden (228) – Sooß (251) – Bad Vöslau (276) – Gainfarn (286) – Rohrbach (485) – Güterweg Laxental – Obermeierhof – (560) – Schwarzensee (530) – Neuhaus (423) – Nöstach (447) – Alland (331) – Heiligenkreuz (312) – (412) – Gaaden (323) – Einöde (379) – Pfaffstätten – Baden (228)
Distanz: 55 km
Fahrrad: Batavus

65 km – Hornstein, Neufelder See

1. April 2010

Kind beim Entenfüttern

Zum Zeitpunkt als Karl und ich unsere heutige Ausfahrt starteten, war es in Baden relativ windstill. Daher entschieden wir, ausnahmsweise einmal nicht in den Wienerwald, sondern Richtung Burgenland zu fahren. Mit der Windstille war es außerhalb von Baden allerdings schnell vorbei und wir hatten den Wind, der von Ost bis Südwest wechselte, die überwiegende Zeit schräg von vorne.

Strecke: Baden – Pfaffstätten – Tribuswinkel – Oeynhausen – Tattendorf – Pottendorf – Landegg – Hornstein – Neufelder See – Neufeld – Ebenfurth – Haschendorf – Großmittel – Sollenau – Felixdorf – Matzendorf – Leobersdorf – Kottingbrunn – Bad Vöslau – Sooß – Baden
Distanz: 65 km
Fahrrad: Batavus

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