22. Mai 2006

Da Karl und ich unabhängig voneinander letzten Samstag eine größere Ausfahrt unternommen hatten, einigten wir uns darauf, heute nur eine kurze und gemütliche Runde zu fahren. Ursprünglich sollte es eine Wöglerin-Runde werden, wir entschieden uns dann aber kurzfristig, über Hochrotherd zu fahren.
Strecke: Baden – Pfaffstätten – Einöde – Gaaden – Sittendorf – Sulz im Wienerwald – Stangau – Hochrotherd – Großhöniggraben – Gruberau – Buchelbach – Grub – Heiligenkreuz – Gaaden – Einöde – Pfaffstätten – Baden
Distanz: 47 km
Fahrrad: Batavus
20. Mai 2006

Nach einem Heurigenbesuch mit der Familie in Kleinfeld bei Berndorf fuhr ich eine größere Runde über Durlaß und Forsthof. Ich hatte geplant, eher gemütlich zu fahren, was mir nur teilweise gelang. Das Triestingtal aufwärts hatte ich deutlich spürbaren Rückenwind, der dazu animierte, schneller zu fahren. Die Durlaß-Strecke fahre ich sehr gerne, jedoch aufgrund der Entfernung von zu Hause eher selten. Bei der Drei-Kreuz-Kapelle ergänzte ich meinen Wasservorrat. In der Abfahrt Richtung Michelbach erreichte ich 86 km/h. Bei Untergoin wäre es wohl besser gewesen, Richtung Stollberg abzubiegen, aber ich fuhr Richtung Böheimkirchen. Die Strecke von Furth bei Außerkasten bis zum Forsthof war bei Licht angenehmer zu fahren als die letzten Male, wo ich hier bei Dunkelheit gefahren war. Der Ostwind war in der Zwischenzeit weitgehend verschwunden, so dass ich im Helenental nicht den erwarteten Gegenwind hatte.
Strecke: Baden (228) – Sooß – Bad Vöslau – Gainfarn – Großau – Berndorf – Veitsau – Kleinfeld – Veitsau – Berndorf – Pottenstein – Fahrafeld – Weissenbach – Altenmarkt – Thenneberg – Kaumberg – Gerichtsberg (581) – Hainfeld – Ob der Kirche – Rohrbach an der Gölsen (402) – Durlaß (552) – Kleindurlas – Untergoin – Michelbach (376) – Kropfsdorf – Mayerhöfen – Berg – Fahrafeld – Kirchweg – Furth bei Außerkasten – Außerkasten – Mitterfeld – Kasten (290) – Dörfl – Steinabruck – Stössing (344) – Brand (426) – Laaben (347) – Forsthof (564) – Schöpflgitter (412) – Klausen-Leopoldsdorf (375) – Alland – Mayerling – Sattelbach – Baden (228)
Distanz: 125 km
Fahrrad: Batavus
15. Mai 2006

Erste gemeinsame Ausfahrt in diesem Jahr mit meinem langjährigen Radtouren-Begleiter Karl. Der erste Teil der Strecke entspricht teilweise dem Rückweg der Ausfahrt vom letzten Samstag. Obwohl Karl den halben Winter auf dem Ergometer verbracht hatte, konnte ich halbwegs mithalten.
Strecke: Baden – Pfaffstätten – Einöde – Gaaden – Sittendorf – Sulz im Wienerwald – Stangau – Hochroterd – Großhöniggraben – Gruberau – Klausen-Leopoldsdorf – Alland – Heiligenkreuz – Gaaden – Einöde – Pfaffstätten – Baden
Distant: 59 km
Fahrrad: Batavus
13. Mai 2006

Für heute hatte ich zwar eine Ausfahrt geplant, hätte mich aber alleine wahrscheinlich nicht dazu aufgerafft. Da traf es sich gut, dass Peter kurz nach Mittag anrief. Ursprünglich wollten wir eine Runde über Hals und Hart fahren, änderten die Streckenführung jedoch, um dem Regen möglichst auszuweichen. Das gelang uns ganz gut, bis auf ein paar Tropfen haben wir nichts davon abbekommen. Es war während der gesamten Fahrt bewölkt und fast überall trocken. Die Temperatur war angenehm. Wir fuhren zunächst bis Schwarzensee und entschieden uns dann, zum Schöpfl zu fahren. Nahe dem höchsten Punkt zwischen St. Corona und Schöpflgitter machten wir eine kurze Pause. Auf der Abfahrt nach Schöpflgitter erreichte ich 82 km/h. Für den Rückweg entschieden wir uns für die Strecke über Gruberau.
Strecke: Baden (228) – Sooß – Bad Vöslau (276) – Gainfarn (288) – Schwarzensee (530) – Neuhaus (423) – Nöstach – Hafnerberg (478) – Altenmarkt an der Triesting (410) – St. Corona am Schöpfl (580) – Rastbank (640) – Schöpflgitter (412) – Klausen-Leopoldsdorf (375) – (518) – Gruberau (397) – Wöglerin (487) – Stangau – Sulz im Wienerwald (431) – Sittendorf (370) – (412) – Gaaden (323) – (379) – Einöde (261) – Pfaffstätten – Baden (228)
Distanz: 83 km
Fahrrad: Batavus
7. Mai 2006

Wir mussten am Sonntag wieder relativ früh zurück sein und konnten daher kein volles Tagesprogramm absolvieren. Nach langer Überlegung entschieden wir uns dafür, die Dachstein-Bergstraße zu fahren, da wir sie noch nie gefahren waren und sie praktisch auf dem Heimweg lag. Die Bergstraße ist für motorisierte Fahrzeuge eine Mautstraße. Das unterste Stück ist das steilste, wir schätzten die Steigung auf 12 bis 14%. Danach wird es, nicht zuletzt aufgrund der größeren Anzahl an Kehren, etwas flacher. Die Straße ist gut ausgebaut und bis auf einige Frostschäden in gutem Zustand. Vorsicht ist bei den Weiderosten geboten. Ohne Probleme erreichten wir den höchsten Punkt mit der Talstation der Dachsteinsüdwand-Seilbahn. Nach einem Häferlkaffe in der Türlwandhütte und dem unvermeidlichen Füttern der Bergdohlen begaben wir uns auf die kurze Abfahrt.
Strecke: Ramsau, Gasthof Türlspitze (ca. 1200 m) – Hotel Türlwandhütte (1700 m) und gleiche Strecke retour
Distanz: 14 km
Höhenmeter: ca. 500
Fahrrad: Batavus
6. Mai 2006

Da wir diesmal etwas weiter weg übernachtet hatten, begann die Strecke mit einer kurzen Anfahrt bis zur Glocknerstraße. Ich empfand es aber durchaus als angenehm, dass der Tag nicht gleich mit der Steigung anfing. Das Wetter war recht schön, teilweise bedeckt, aber wir hatten, bis auf ein paar Schneeflocken, keine Niederschläge. Die Straße war während der Bergfahrt trocken und nur bei der Abfahrt an einigen Stellen vom Schmelzwasser nass. Es gab nur sehr wenig motorisierten Verkehr, die Straße war auch erst zwei Tage vorher nach der Wintersperre wieder geöffnet worden. Ich hatte den Eindruck, mehr Radfahrer als Autos zu sehen. Nach vielen Jahren war ich diesmal wieder mit meinem Reiserad auf der Glocknerstraße, die Jahre zuvor hatte ich das Liegerad bzw. das MTB benutzt. Dadurch und aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr besseren Kondition war ich etwas schneller. Aus Interesse habe ich die Zeit von Fusch bis zur Edelweißspitze gemessen (ca. viereinhalb Stunden inklusive Pausen, die sich ab dem oberen Nassfeld gehäuft haben). Peter fuhr noch hinüber zum Hochtor, während Verena und ich auf der Edelweißspitze warteten. Es lag etwas mehr Schnee als im Vorjahr, aber weniger, als ich erwartet hatte. Bei der Abfahrt hatten wir strahlenden Sonnenschein und so gut wie keinen Verkehr. Viel besser geht es nicht mehr. Murmeltier haben wir heuer nicht ein einziges gehört oder gesehen. Offenbar liegen die noch unter der Schneedecke im Winterschlaf.
Strecke: Maishofen (764) – Thumersbach (760) – Bruck an der Glocknerstraße (755) – Fusch an der Glocknerstraße (813) – Ferleiten (1151) – Fuscher Törl (2430) – Edelweißspitze (2571) und gleiche Strecke retour.
Distanz: 85 km
Höhenmeter: ca. 1800
Fahrrad: Batavus
6. Mai 2006

Einer lieb gewonnenen Tradition folgend, fuhren wir dieses Wochenende wieder zur Großglockner Hochalpenstraße. Der Campingplatz in Fusch war wegen eines großen Umbaus geschlossen, daher entschieden wir uns diesmal für den Campingplatz Neunbrunnen am Waldsee in Maishofen. Die Anreise erfolgte Freitag Nachmittag bzw. Abend mit dem Auto. Samstag fuhren wir mit den Fahrrädern zur Edelweißspitze. Sonntag früh fuhren wir mit dem Auto in die Ramsau, danach mit den Rädern die Dachstein-Bergstraße und anschließend wieder mit dem Auto nach Hause.
Samstag, 06. Mai: Großglockner Hochalpenstraße
Sonntag, 07. Mai: Dachstein Bergstraße
3. Mai 2006

Da wir wieder einmal eine Befahrung der Großglockner Hochalpenstraße planen, wollten wir vorher als Training wenigstens die Straße auf den höchsten Berg des Bezirks Baden befahren. Gegen 18:00 Uhr brachen wir auf. Zur Anfahrt wählten wir die Route über Schwarzensee, da dort weniger Verkehr als im Triestingtal zu erwarten war. Sehr positiv empfand ich den neuen Asphalt auf der Abfahrt von Schwarzensee nach Neuhaus. Die Arbeiten daran müssen irgendwann im Vorjahr durchgeführt worden sein. Die Gegend unmittelbar neben der Mautstraße aufs Hocheck sah teilweise sehr ungewohnt aus, da ziemlich viel abgeholzt worden war. Es war so gut wie kein Schnee mehr zu sehen. Vom Aussichtsturm sahen wir die letzen Reste des Sonnenuntergangs. Oben auf über 1000 m Seehöhe war es recht windig und dadurch auch ziemlich kühl. Mit dem letzten Tageslicht brachten wir die Abfahrt nach Furth hinter uns. Die Straße war durch Holzbringungsarbeiten teilweise stark verschmutzt, sodass wir entsprechend vorsichtig fahren mussten. Zurück fuhren wir durch das Triestingtal und über die Grossauer Höhe, wobei wir eigentlich recht flott unterwegs waren. Vor der Ausfahrt hatte ich den Aerolenker-Aufsatz abmontiert, da er mir in letzter Zeit eher im Weg war. Jetzt kann ich auch wieder die Lenkertasche benutzen, was besonders für das Essen und Fotografieren während der Fahrt von Vorteil ist.
Strecke: Baden – Sooß – Bad Vöslau – Gainfarn – Schwarzensee – Neuhaus – Weissenbach – Furth an der Triesting – Hocheck – Furth an der Triesting – Weissenbach – Pottenstein – Grossau – Gainfarn – Bad Vöslau – Sooß – Baden
Distanz: 77 km
Fahrrad: Batavus