Radtouren-Logbuch

Von der kurzen Trainingsfahrt bis zur großen Radreise.

Archiv für September 2008

Baden – Wien und Bregenz – Friedrichshafen

4. September 2008

Campingplatz

Da es noch immer keinen Nachtzug von Wien nach Vorarlberg mit Fahrradmitnahme gibt und ich auch nicht über München fahren möchte, da ich ansonsten mitten in der Nacht umsteigen hätte müssen, entschließe ich mich, diesmal tagsüber zu fahren. Den Weg bis zum Wiener Westbahnhof lege ich wie gewohnt mit dem Fahrrad zurück. Obwohl ich heuer bisher recht wenig gefahren bin, brauche ich dafür nicht länger als üblich.

Der "Zillertal-Express" fährt um 15:40 ab und erreicht Bregenz um 23:10. Von dort fahre ich mit dem Fahrrad nach Friedrichshafen. Gelegentlich tröpfelt es ein wenig, aber es beginnt nicht zu regnen. Da es in Friedrichshafen zur Zeit der Eurobike praktisch unmöglich ist, ein Quartier zu bekommen, wenn man nicht ein halbes Jahr vorher reserviert hat, begebe ich mich zum temporären Campingplatz auf dem Gelände des Fußballvereins.

Die Rückfahrt erfolgt, vor allem wegen des unfreundlichen Wetters, komplett mit der Bahn. Die für die zweite Septemberhälfte geplante Radtour fällt leider aufgrund anhaltenden Regenwetters auch ins Wasser. Ich habe kein Problem damit, wenn es während einer Tour zu regnen beginnt. Wenn es aber vorher schon regnet und keine Aussicht auf Besserung besteht, lasse ich es lieber bleiben.

Strecke: Baden – Pfaffstätten – Traiskirchen (B17) – Guntramsdorf – Mödling – Wr. Neudorf – Wien – Triesterstr. – Altmannsdorfer Allee – Grüner Berg – Westbahnhof, sowie nach siebeneinhalb Stunden Bahnfahrt: Bregenz – Lindau – Wasserburg – Nonnenhorn – Eriskirch – Friedrichshafen – Neue Messe
Distanz: 71 km (26 + 45)
Fahrrad: Batavus

Mehr Licht

3. September 2008

Rechtzeitig vor den für September geplanten Fahrten habe ich meinen Batavus Randonneur in einigen Details verbessert. Die wichtigste Neuerung ist der Edelux Scheinwerfer von Schmidt. Der Slogan des Herstellers, dessen Nabendynamos fast alle meine Fahrräder zieren, ist Programm. Der Aussage "Mehr Licht" ist nicht viel hinzuzufügen. Ich bin froh, dass die Zeit der Glühbirnchen (was meine Fahrräder angeht) endlich Geschichte ist und genieße mehr Licht, als ich je vorher hatte.

Ebenfalls neu ist der Tubus Cosmo über dem Hinterrad. Mit ihm erwarte ich ein stabileres Fahrverhalten als mit dem Gepäckträger, der vorher montiert war. Zwei Gründe sprechen dafür: einerseits die höhere Stabilität das Trägers selbst und andererseits die Tatsache, dass man die Taschen tiefer einhängen kann als sonst üblich. Das Rücklicht habe ich bei der Gelegenheit auch erneuert und verwende jetzt ein bumm Selectra.

Die Kette war soweit abgenutzt, dass es sinnvoll war, sie zu tauschen, jedoch nicht soweit, dass die Kettenblätter oder die Ritzel merklich gelitten hätten. Leider habe ich nicht Buch darüber geführt, wie lange sie gehalten hat. Vermutlich nicht sehr lange, da ich mit Schmieren und Reinigen eher nachlässig war. Die neue Kette ist eine KMC X8, weil die gerade da war.