19. April 2009

Für heute hatten wir uns vorgenommen, zu viert aufs Hocheck zu fahren. Verena war mit dem Auto voraus gefahren, weil sie jemandem, der in einer ähnlichen Richtung wohnt, etwas bringen wollte und fuhr dann eine kürzere Strecke mit dem Rad. Peter, Gerald und ich fuhren ab Baden gemeinsam mit den Fahrrädern. Schon zwischen Gainfarn und Schwarzensee merkte ich, dass ich nicht die normale Leistung erbringen konnte und vermutete zunächst als Ursache, dass ich gestern zu wenig getrunken und letzte Nacht zu wenig geschlafen hatte. Nach einer kurzen Pause ging es wieder etwas besser. Die Steigung auf der Mautstraße zum Hocheck begann ich betont langsam und benötigte trotzdem mehrere Pausen. Während der Pausen fiel mir auf, dass es heute besonders ruhig war. Kaum motorisierter Verkehr, nur einige Radfahrer und Wanderer. Die meiste Zeit hörte ich nur die Vögel und den Wind. Kurz dachte ich daran umzukehren, aber nach den Pausen ging es für eine Zeit lang ganz erträglich und so arbeitete ich mich langsam höher. Etwa 100 Höhenmeter unterhalb des höchsten Punktes der Straße kamen mir meine Kameraden entgegen, denen ich gesagt hatte, sie mögen oben nicht zu lange auf mich warten. Peter machte kehrt und begleitete mich bis hinauf. Die Abfahrt und die Heimfahrt verliefen ohne erwähnenswerte Zwischenfälle. Am Abend wurde mir dann klar, dass ich eine Magen/Darminfektion hatte, die erst nach einigen Tagen auskuriert war.
Strecke: Baden – Sooß – Bad Vöslau – Gainfarn – Schwarzensee – Neuhaus – Weissenbach – Schromenau – Furth – Hocheck Parkplatz und gleiche Strecke retour.
Distanz: 80 km
Fahrrad: Batavus
12. April 2009

Heute war ich wieder einmal mit Verena und Peter unterwegs. Die altbekannte Runde über Hals und Hart haben wir mit der Schleife über die Ochsenheide und Waidmannsfeld aufgebessert. Diesen Streckenteil kannte ich vorher noch nicht. Er hat mir aber so gut gefallen, dass ich dort sicher noch öfter fahren werde. Auf der Steigung zum Hals fiel uns der starke Motorradverkehr auf, der sich lautstark bemerkbar machte. Ansonsten war der Verkehr an diesem Tag erträglich. Auf der Ochsenheide (höchster Punkt zwischen Neusiedl und Waidmannsfeld) machten wir Mittagspause. Im Piesting- bzw. Triestingtal fuhren wir teilweise auf den dort vorhandenen touristischen Radwegen. Zum Unterschied zur Geisterbahn im Prater zahlt man dort keinen Eintritt, es ist aber deutlich gruseliger. Nach vielen unnötigen Höhenmetern, unübersichtlichen Kurven, steilen Rampen, Engstellen, nur einspurig befahrbaren Brücken und sonstigen Hindernissen stand wieder die Erkenntnis, dass solche Wege völlig ungeeignet sind, wenn man auch nur einigermaßen flott weiterkommen möchte. Alles in allem war es eine sehr schöne Ostersonntags-Runde, die ich jedoch nächstes Mal sicher ohne Radwegbenutzung fahren werde.
Strecke: Baden (228) – Sooss (240) – Bad Vöslau (276) – Gainfarn (286) – Großau (310) – Großauer Höhe (394) – Pottenstein (324) – Grabenweg (404) – Auf dem Hals (662) – Pernitz (430) – Neusiedl (473) – Ochsenheide (582) – Waidmannsfeld (495) – Reichental (401) – Oed (392) – Waldegg (402) – Wopfing (352) – Piesting (349) – Auf dem Hart (515) – Hernstein (438) – Berndorf (312) – St. Veit (302) – Großau (310) – Gainfarn (286) – Bad Vöslau (276) – Sooss (240) – Baden (228)
Distanz: 87 km
Fahrrad: Batavus
3. April 2009
Heute fuhr ich wieder die übliche Kurzrunde, diesmal in der anderen Richtung. Vor und nach Siegenfeld wunderte ich mich über den ungewöhnlich starken Verkehr. Bei der Rückkehr nach Baden sah ich dann, dass die Straße im Helenental gesperrt war, was die Erklärung lieferte. Ein Erdrutsch versperrt immer noch zumindest einen Teil der Straße. Die Zufahrt bis zur Cholerakapelle ist gestattet.
Strecke: Baden – Pfaffstätten – Einöde – Siegenfeld – Rosental – Baden
Distanz: 20 km
Fahrrad: Batavus