Radtouren-Logbuch

Von der kurzen Trainingsfahrt bis zur großen Radreise.

Archiv für die Kategorie 'Meine Fahrräder'

Mehr Licht

3. September 2008

Rechtzeitig vor den für September geplanten Fahrten habe ich meinen Batavus Randonneur in einigen Details verbessert. Die wichtigste Neuerung ist der Edelux Scheinwerfer von Schmidt. Der Slogan des Herstellers, dessen Nabendynamos fast alle meine Fahrräder zieren, ist Programm. Der Aussage "Mehr Licht" ist nicht viel hinzuzufügen. Ich bin froh, dass die Zeit der Glühbirnchen (was meine Fahrräder angeht) endlich Geschichte ist und genieße mehr Licht, als ich je vorher hatte.

Ebenfalls neu ist der Tubus Cosmo über dem Hinterrad. Mit ihm erwarte ich ein stabileres Fahrverhalten als mit dem Gepäckträger, der vorher montiert war. Zwei Gründe sprechen dafür: einerseits die höhere Stabilität das Trägers selbst und andererseits die Tatsache, dass man die Taschen tiefer einhängen kann als sonst üblich. Das Rücklicht habe ich bei der Gelegenheit auch erneuert und verwende jetzt ein bumm Selectra.

Die Kette war soweit abgenutzt, dass es sinnvoll war, sie zu tauschen, jedoch nicht soweit, dass die Kettenblätter oder die Ritzel merklich gelitten hätten. Leider habe ich nicht Buch darüber geführt, wie lange sie gehalten hat. Vermutlich nicht sehr lange, da ich mit Schmieren und Reinigen eher nachlässig war. Die neue Kette ist eine KMC X8, weil die gerade da war.

Singlespeed

15. August 2006

ssfw

Vor längerer Zeit ist mir ein nahezu unbenutztes Eddy-Merckx-Rad aus den späten Siebzigern oder aus den frühen Achzigern in die Hände gefallen. Ich fand es zu schade zum Wegwerfen. Da mich aber einerseits die darauf verbauten Komponenten (unter anderem eine Simplex 10-Gang-Schaltung) nicht sonderlich begeisterten und es andererseits nicht sinnvoll bzw. nicht möglich gewesen wäre, das Rad mit einer aktuellen Schaltung auszurüsten, beschloß ich, es als Singlespeed herzurichten. Ein bißchen Stilbruch musste ich begehen, da ich Bremshebel mit nach oben abgehenden Zügen nicht mehr ausstehen kann und meine gewohnten Systempedale nicht missen wollte. Ich investierte neue Felgen, Speichen, Bremszangen, Kette und eine Sattelstütze sowie gebrauchte Bremshebel, Pedale, Kurbeln und einen Sattel. Da dies mein erster Versuch mit einem sportlichen Singlespeed war, war ich bemüht, die Kosten niedrig zu halten. Daher verwendete ich die vorhandene Hinterradnabe und entfernte vom Fünffachschraubkranz alle Ritzel bis auf eines. Ich wollte es unbedingt mit Freilauf haben, da es bei uns doch etwas hügelig ist und ich bergab auch schneller rollen können möchte, als ich zu kurbeln imstande wäre. Vorläufig behielt ich auch die alten Reifen (Michelin Elan 25-622/90PSI) und Schläuche. Die alte Kurbelgernitur hätte ich gerne behalten, musste sie aber tauschen, da sie französische Pedalgewinde hatte und ich damit meine Pedale nicht verwenden hätte können. Als Übersetzung wählte ich zunächst 42/17, was sich bei ersten kurzen Testfahrten als recht brauchbar herausgestellt hat. Das wird sicher kein Rad werden, mit dem ich tausende Kilometer im Jahr fahre, aber es macht Spaß, einmal ohne Schaltung unterwegs zu sein. Eventuell tausche ich irgendwann den Rahmen, da er nicht besonders hochwertig ist und die Rahmenhöhe auch nicht richtig passt. Jedenfalls habe ich jetzt ein Rad, das zum Trainieren hoher Trittfrequenzen geeignet ist und als Ersatz- und Schönwetter-Bahnhofsrad verwendet werden kann.

Speed Ross

15. August 2005

Das Speed Ross ist ein leichtes, ungefedertes Kurzliegerad mit Obenlenker und Spannsitz aus England. Die Rückenlehne ist relativ aufrecht, das Tretlager höher als die Sitzfläche. Das Rad verwende ich hauptsächlich für flotte Ausfahrten und Wochenendtouren (je länger desto lieber mit dem Liegerad). Radreisen habe ich noch nicht viele damit unternommen, aber die wenigen waren sehr angenehm. Die Bergtauglichkeit kann man dem Rad auch nicht absprechen. Immerhin war ich damit bisher dreimal auf der Großglockner Hochalpenstraße. Mein Speed Ross befindet sich gerade in einer Umbauphase, deswegen gibt es im Moment auch kein Foto. Das wird nachgeholt, sobald es wieder fahrbereit ist. Hergestellt wird das Speed Ross zur Zeit nicht mehr.

Hersteller: Peter Ross
Modell: Speed Ross
Baujahr: 1999
Rahmen: hauptsächlich Stahl, teilweise Aluminium
Laufräder: 622mm hinten, 406mm vorne
Bremsen: Shimano V-Brakes mit Avid-Hebeln
Antrieb: Shimano 8-fach
Übersetzung: 20/36/46, Megarange 11-34
Beleuchtung: SON, Lumotec, D-Toplight plus

TREK 970

11. Juli 2005

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Das Trek 970 ist eigentlich ein Mountainbike. In den ersten Jahren habe ich es auch hauptsächlich als solches verwendet. In den letzten Jahren wurde es aber vorwiegend auf der Straße genutzt und auch im Alltag eingesetzt. Entsprechend ist auch die Aussattung (SON, Kotflügel, Gepäckträger, zeitweise Slick-Bereifung). Die ursprüngliche Farbe war ein dunkles violett. Im Jahr 2001 wurde der Rahmen mit schwarzem Polyester beschichtet. Die längste mit diesem Rad gefahrene Tour war ca. 2600 km lang (Nordskandinavien, Sommer 2001).

Hersteller: Trek
Modell: 970
Baujahr: 1991 (Modell 1992)
Rahmen: Stahl, gemufft und gelötet
Gabel: Tange Big Fork, Stahl, starr
Bremsen: Magura HS33
Antrieb: SRAM/Sachs/SunTour/Shimano 8-fach
Beleuchtung: SON, Lumotec, Eigenbau-LED-Rücklicht

Batavus Randonneur

11. Juli 2005

batavus randonneur
Mein “Batavus Randonneur” ist ein klassisches Reiserad aus den späten 1980er-Jahren (Stahlrahmen, Rennlenker, Cantisockel). Mit diesem Rad habe ich den Großteil meiner Radreisen unternommen. Da ich bis jetzt nie ein Rennrad besessen habe, wird es auch für schnellere Ausfahrten und mitunter für Radmarathons genutzt. Nachdem der Rahmen einige Roststellen hatte und der Lack teilweise deutlich beschädigt war, habe ich ihn 1994 sandstrahlen und pulverbeschichten lassen, um ihn noch längere Zeit zu erhalten. Mittlerweile wurden natürlich viele Teile ausgetauscht. Neben dem Rahmen sind Vorbau, Lenker und Sattelstütze noch die original verbauten Teile. Auch wenn in den letzten Jahren viele von den Strecken, die ich früher mit diesem Reiserad gefahren wäre, aufs Liegerad verlagert wurden, mag ich dieses Rad immer noch sehr und möchte es so lange wie möglich behalten.

Hersteller: Batavus
Modell: Randonneur
Baujahr: 1989
Rahmen + Gabel: CrMo-Stahl, Reynolds 531, gemufft und gelötet
Bremsen: SunTour Superbe Pro Hebel mit Campagnolo Cantilever-Bremsen
Naben: Sansin Gyro Master Schmidt Original Nabendynamo, SunTour XC-Pro
Felgen: Mavic MA40 OpenSport
Speichen: DT Swiss Competition
Schalthebel: SunTour Superbe Pro
Schaltwerk: SunTour XC-Pro
Übersetzung: 24/38/47 oder 24/42/53 sowie 11-12-14-16-18-21-24 oder 13-15-17-20-23-26-30
Beleuchtung: Union 8601 Walzendynamo, Lumotec, DToplight plus SON20, Schmidt Edelux, Bumm Selectra plus Bumm Topligt Line plus
Gepäckträger: Tubus Cosmo