5. September 2009

Nach meinem Besuch bei der Eurobike in Friedrichshafen, zu der ich diesmal die gesamte Strecke mit der Bahn angereist bin, lasse ich es mir nicht nehmen, die geographisch günstige Lage als Startpunkt für meine Urlaubsradreise zu verwenden. Die diesjährige Urlaubstour ist irgendwie eine Vervollständigungstour. Von den drei wichtigen Übergängen zwischen Rheintal und Engadin fehlt mir noch der Flüelapass. Auf dem Stilfser Joch war ich zwar bereits zweimal, aber die Variante über den Umbrailpass hinauf und die Abfahrt nach Bormio fehlen mir noch. Ebenso fehlt mir noch das Timmelsjoch von der italienischen Seite. Daraus ergibt sich in Verbindung mit ein paar neuen und einigen bereits bekannten Pässen eine nette Route. Die angegebenen Höhenmeter sind Mindestwerte, die sich aus Subtraktion der Seehöhen von markanten Hoch- und Tiefpunkten ergeben. Rechnet man alle kleineren Hügel mit, ergeben sich höhere Werte.
Fahrrad: Batavus Randonneur
26. September 2007

Wieder hatte ich geschäftlich in der Nähe von Salzburg zu tun. Da ich die Zeit hatte und mir die Fortbewegung mit keinem anderen Verkehrsmittel auch nur annähernd so viel Spaß bereitet, wählte ich das Fahrrad. Trotz vorhergesagtem Regen blieb ich weitgehend trocken, es war aber an den beiden Tagen so dunstig und nebelig, dass es mir kaum gelang, brauchbare Fotos aufzunehmen. Ich fuhr etwa zwei Drittel der Strecke mit dem Fahrrad und den Rest mit der Bahn.
Fahrrad: Batavus
Mittwoch, 26. September: Baden – Maria Taferl
Donnerstag, 27. September: Maria Taferl – Amstetten und Attnang-Puchheim – Bergheim
18. September 2006

Nachdem der eigentlich geplante Radurlaub ausgefallen war, wollte ich wenigstens noch ein paar Tage auf dem Rad unterwegs sein und den einen oder anderen Alpenpass bewältigen. So brach ich mit reduziertem Gepäck (diesmal ohne Kocher und Geschirr und mit dem kleinen Biwakzelt) mit dem Ziel oberes Ennstal auf. Je nachdem, wie es bis dahin laufen würde, konnte ich entscheiden, ob die Kraft für einen höheren Alpenpass reicht, oder ob ich besser einen einfacheren Weg nach Salzburg nehmen sollte.
Montag, 18. September: Baden – Preiner Gscheid – Mürzsteg
Dienstag, 19. September: Mürzsteg – Niederalpl – Admont
Mittwoch, 20. September: Admont – Sölkpass – Murau
Donnerstag, 21. September: Murau – Turracherhöhe – Obervellach
Freitag, 22. September: Obervellach – Großglockner Hochalpenstraße – Zell am See
Distanz gesamt: 566 km
Höhenmeter bergauf: 6775
Fahrrad: Batavus Randonneur
30. August 2006

Wie in den Jahren zuvor fahre ich auch heuer zur Eurobike nach Friedrichshafen, um Geschäftspartner zu treffen und Produktneuheiten und -änderungen zu sehen. Das Fahrrad nehme ich mit, um vor Ort mobil zu sein und weil ich plane, danach eine Urlaubstour über diverse Alpenpässe zu fahren. Leider sollte es dann anders kommen …
6. Mai 2006

Einer lieb gewonnenen Tradition folgend, fuhren wir dieses Wochenende wieder zur Großglockner Hochalpenstraße. Der Campingplatz in Fusch war wegen eines großen Umbaus geschlossen, daher entschieden wir uns diesmal für den Campingplatz Neunbrunnen am Waldsee in Maishofen. Die Anreise erfolgte Freitag Nachmittag bzw. Abend mit dem Auto. Samstag fuhren wir mit den Fahrrädern zur Edelweißspitze. Sonntag früh fuhren wir mit dem Auto in die Ramsau, danach mit den Rädern die Dachstein-Bergstraße und anschließend wieder mit dem Auto nach Hause.
Samstag, 06. Mai: Großglockner Hochalpenstraße
Sonntag, 07. Mai: Dachstein Bergstraße
1. September 2005

Am 1.9. habe ich meine heurige Radreise begonnen. Die Anreise nach Friedrichshafen erfolgt großteils mit der Bahn. Nach der Eurobike soll es in die Schweiz, die Lombardei, sowie nach Süd- und Nordtirol gehen. Auf der Wunschliste steht die Befahrung einiger hoher Alpenpässe. Ob sie auch befahrbar sind, wird in erster Linie vom Wetter abhängen. Sollte ich unterwegs bei Internet-Cafes vorbeikommen, werde ich hier Informationen über meine Reiseroute hinterlassen. Ausführliche Informationen und Fotos gibt es wahrscheinlich erst nach meiner Rückkehr (spätestens Ende September).
Do, 01. September: Baden – Wien West
Fr, 02. September: Ulm – Friedrichshafen
Mo, 05. September: Friedrichshafen – Chur
Di, 06. September: Chur – Tinizong
Mi, 07. September: Tinizong – Samedan
Do, 08. September: Samedan – Valdisotto
Fr, 09. September: Gaviapass, Fehlversuch
Sa, 10. September: Gavia, die Zweite
So, 11. September: Valdisotto – Glurns
Mo, 12. September: Glurns – Landeck und St. Pölten – Baden
Distanz gesamt: 803 km
Höhenmeter bergauf: ca. 10300
Fahrrad: Batavus Randonneur
14. Mai 2005

Mittlerweile ist es für uns fast schon zur Tradition geworden, im Mai kurz nach der Schneeräumung die Glocknerstraße mit dem Fahrrad zu befahren. In der Regel verwenden wir dazu eines der verlängerten Wochenenden. Heuer waren wir zu viert. Die Anreise erfolgte Freitag Abend mit dem Auto, die Rückfahrt Sonntag Abend. Dazwischen haben wir auf dem Campingplatz in Fusch an der Glocknerstraße übernachtet. Samstag stand die Fahrt zur Edelweißspitze und ein Abendessen beim Bärenwirt auf dem Programm, Sonntag waren wir in den Nachbartälern unterwegs. Peter und Manfred waren auf dem Kitzsteinhorn um Schi zu fahren und Verena und ich fuhren mit den Rädern im Rauriser Tal.
Samstag, 14. Mai: Großglockner Hochalpenstraße
Sonntag, 15. Mai: Rauriser Tal
2. August 1993

Seit vielen Jahren ist es für mich selbstverständlich, Ferienreisen mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel zu tätigen. Wenn man einmal Gefallen daran gefunden hat, wird es schwer, andere Varianten des Reisens überhaupt noch in Erwägung zu ziehen. Dabei ist das Ziel meist gar nicht so wichtig, wie das Fahren selbst. Etwa zu Beginn des Jahres 1993 tauchte in meinem Freundeskreis die Idee auf, im Sommer nach Monaco zu fahren. Auch ich war irgendwie fasziniert davon und machte mir einige Gedanken über mögliche Routen. Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, um von Österreich nach Monaco zu kommen: entweder man durchquert die Poebene oder man überquert die Alpen (natürlich gibt es auch Mischvarianten). Da uns der Weg über die Alpen reizvoller schien, entschieden wir uns von Beginn an dafür und sagten uns: Wenn schon Alpenüberquerung, dann der Länge nach. So entstand eine Route mit einer Länge von ungefähr 1800 km und einer kumulierten Höhendifferenz von über 23000 Metern.
Mo, 02. August 1993: Baden – Gußwerk
Di, 03. August 1993: Gußwerk – Stein an der Enns
Mi, 04. August 1993: Stein an der Enns – Flattnitz
Do, 05. August 1993: Flattnitz – Watschig
Fr, 06. August 1993: Watschig – St. Sigmund
Sa, 07. August 1993: St. Sigmund – Naturns
So, 08. August 1993: Naturns – Santa Maria
Mo, 09. August 1993: Santa Maria – Bonaduz
Di, 10. August 1993: Bonaduz – Oberwald
Mi, 11. August 1993: Oberwald – Orsieres
Do, 12. August 1993: Orsieres – Pre St. Didier
Fr, 13. August 1993: Pre St. Didier – Col de l’Iseran
Sa, 14. August 1993: Col de l’Iseran – Valloire
So, 15. August 1993: Valloire – Guillestre
Mo, 16. August 1993: Guillestre – Saint Martin du Var
Di, 17. August 1993: Saint Martin du Var – Menton
Mi, 18. August 1993: Heimfahrt 1. Tag
Do, 19. August 1993: Heimfahrt 2. Tag
Mi, 25. August 1993: Epilog
Distanz gesamt: 1826 km
Höhenmeter bergauf: über 23000
Fahrrad: Batavus Randonneur