Radtouren-Logbuch

Von der kurzen Trainingsfahrt bis zur großen Radreise.

157 km – Schneebergrunde

30. Oktober 2010

Klostertal

Dieses Jahr fanden Peter und ich endlich wieder die Zeit, die Schneebergrunde zu fahren. Wir verließen Baden ca. um 8:15. Durch den Nebel und die daraus resultierende Inversionswetterlage war es ziemlich kühl. Auf der Straße auf den “Hals” gab es eisglatte Stellen, wo der Bodennebel gefroren war. Auch die Lufttemperatur war hier nahe dem Gefrierpunkt und teilweise darunter. Wir erreichten die Passhöhe auf dem Hals kurz vor 10:00 Uhr. Nach einer sehr kurzen Pause begaben wir uns auf die frostige Abfahrt Richtung Pernitz. Erst auf der Strecke zum Klostertaler Gscheid ließen wir den Nebel allmählich hinter uns und es wurde langsam wärmer. Den Tee in der Thermosflasche hatten wir beide aufgrund des angesagten Föhnwetters zu Hause gelassen, wir hätten ihn aber gut brauchen können.

Nach rund drei Stunden erreichten wir mit dem Klostertaler Gscheid den höchsten Punkt dieser Runde und hatten hier das erste Drittel der Strecke und etwa die Hälfte der Höhenmeter hinter uns. Wir machten eine kurze Pause und bemühten uns, etwas zu trinken, da wir trotz der Kälte nicht wenig geschwitzt hatten. Das eiskalte Wasser war aber nicht sonderlich attraktiv. Bergab ging es weiter Richtung Höllental. Dort war der erwartete Gegenwind harmloser als befürchtet. Die meisten Laubbäume trugen noch ihre Blätter und waren herbstlich verfärbt. Bei Schlöglmühl verließen wir das Höllental Richtung Prigglitz.

In Puchberg hatten wir nach insgesamt sechs Stunden etwa zwei Drittel der Strecke hinter uns und ich stand kurz vor einem Hungerast, weil ich zu wenig gegessen hatte. Wir machten eine kurze Pause bei einer Rastbank, um zu essen. Die Steigung auf den Ascher brachten wir zügig hinter uns, obwohl wir sie eher gemütlich fuhren. Die folgende Abfahrt brachte uns wieder ins Piestingtal, wo wir diesmal auf der neuen Straße blieben und uns die Holperstrecke über Wopfing ersparten. Die vorhandene Energie reichte noch, um auch die Steigung auf den Hart ohne Pause durchzufahren. Das letzte Stück bis nach Hause war dann kein Problem mehr. Insgesamt benötigten wir 8:45 Std., davon 7:20 reine Fahrzeit.

Strecke: Baden (228) – Sooß – Bad Vöslau (276) – Gainfarn – Großau – Großauer Höhe (394) – Pottenstein (324) – Grabenweg – Auf dem Hals (662) – Pernitz (430) – Gutenstein (481) – Klostertaler Gscheid (764) – Vois (646) – Voismaut (589) – Singerin – Höllental – Kaiserbrunn (526) – Hirschwang (500) – Reichenau (484) – Payerbach (483) – Schlöglmühl (451) – Auf der Wiese (666) – Prigglitz (635) – Gasteil – Bürg (587) – Sieding (478) – Sierningtal – Stixenstein – Puchberg am Schneeberg (585) – Bruck (593) – Ascher (740) – Miesenbach (470) – Reichental (401) – Oed (392) – Waldegg (402) – Markt Piesting (349) – Auf dem Hart (515) – Aigen (510) – Lindabrunn (331) – Enzesfeld (314) – Leobersdorf (267) – Kottingbrunn (251) – Tribuswinkel – Pfaffstätten – Baden (228)
Distanz: 157 km
Höhenmeter: über 1500
Fahrrad: Batavus

Südsteirische Weinstraße

24. Oktober 2010

Klapotetz

Andrea und ich nutzten das wunderschöne Herbstwetter für einen Ausflug in die Südsteiermark. Die südsteirische Weinstraße ist absolut sehenswert. Die Landschaft ist wunderschön. Ein Hügel folgt auf den anderen. Die Wälder und Weinberge ringsum waren mit buntem Herbstlaub gefärbt. Neben der Straße gab es zahlreiche gut besuchte Verkaufsstände, wo Maroni (Kastanien), Sturm und andere landwirtschaftliche Produkte angeboten wurden. Wir ließen das Auto in Ehrenhausen und fuhren zunächst auf der Straße Nr. 69 bis Gamlitz. Dort zweigten wir Richtung Glanz auf die eigentliche Weinstraße ab, auf der wir bis Leutschach bzw. Schloßberg fuhren. Nach einer Schleife über Pößnitz, wo wir uns kurz mit der Orientierung nicht sicher waren, trafen wir wieder auf die Straße, die wir auf dem Hinweg gefahren waren und fuhren bis auf einen kurzen Abstecher Richtung Ottenberg den gleichen Weg zurück, den wir gekommen waren. Die zurückgelegten Höhenmeter haben wir nicht gemessen, aber es dürften mehr als 1000 gewesen sein.

Strecke: Ehrenhausen – Gamlitz – Sulztal an der Weinstraße – Eckberg – Glanz an der Weinstraße – Fötschach – Leutschach – Schloßberg – Pößnitz – Glanz an der Weinstraße – Eckberg – Sulztal an der Weinstraße – (Richtung Ottenberg) – Gamlitz – Ehrenhausen
Distanz: 42 km
Rad: Batavus

33 km – Anninger

5. September 2010

Nachdem sich Gerald kürzlich aus diversen Komponenten ein Mountainbike zusammengestellt hatte, war eine MTB-Ausfahrt fällig. Peter kam zu mir und wir trafen Gerald in Gumpoldskirchen. Über Tieftal fuhren wir auf den Anninger (teilweise mussten wir schieben). Bei der Wilhelmswarte machten wir eine kurze Pause und stiegen auf den Aussichtsturm. Weiter ging es zum Anninger Schutzhaus und nach einem Abstecher zur Krausten Linde über den Pfaffstättner Kogel und die Proksch Hütte wieder Richtung Tieftal. Nach der Verabschiedung von Gerald fuhren wir über die Weinbergstraße zurück.

Strecke: Baden – Pfaffstätten – Gumpoldskirchen – Tieftal – Wilhelmswarte – Anninger Schutzhaus – Krauste Linde – … – Proksch Hütte – Tieftal – Pfaffstätten – Baden
Distanz: 33 km
Rad: Trek

77 km – Feistritzsattel, Pfaffensattel, Semmering

22. August 2010

Burg Wartenstein

Wir wählten wieder einmal Gloggnitz als Start- und Endpunkt einer Ausfahrt und fuhren die Runde über Feistritzsattel, Pfaffensattel und Semmering. Wie am letzten Wochenende waren wir zu viert unterwegs. Ich musste feststellen, dass das “Einfach-Raus-Ticket” der ÖBB pro Person billiger ist, als ein Ticket mit Vorteilscard. Es war zwar einer der wärmsten Tage dieses Augusts, durch die Seehöhe und die gelegentliche Bewölkung war es aber trotzdem gut erträglich.

Vorbei an der Burg Wartenstein erreichten wir nach wenigen Kilometern den ersten Hochpunkt bei Schlagl. Von dort ging es bis Otterthal bergab. Die Steigung auf den Feistritzsattel umfasst ca. 660 Höhenmeter und verteilt sich halbwegs gleichmäßig auf etwas mehr als 10 Kilometer. Auf dem Feistritzsattel machten wir eine längere Pause. Nach der Abfahrt bis Rettenegg begaben wir uns auf die Steigung Richtung Pfaffensattel. Das letzte Stück dieser Steigung ist mit 20% angeschrieben. Leider war das Gasthaus auf dem Pfaffensattel geschlossen. Wir kehrten dafür später in Steinhaus und in Gloggnitz ein. Auf der Abfahrt vom Pfaffensattel nach Steinhaus ist der Straßenbelag im oberen Teil leider immer noch in sehr schlechtem Zustand. Die letzte Steigung auf den Semmering war, verglichen mit dem, was wir davor gefahren waren, kurz und schmerzlos. Bis Gloggnitz ging es dann nur noch bergab.

Strecke: Gloggnitz (457) – Burg Wartenstein (765) – Schlagl (834) – Otterthal (632) – Brandstatt – Baumgarten – Anger (719) – Trattenbach (777) – Feistritzsattel (1296) – Feistritzwald (1008) – Rettenegg (862) – Pfaffensattel (1372) – Steinhaus am Semmering (825) – Semmering (1025) – Greis – Maria Schutz – Göstritz – Schottwien (569) – Aue – Weißenbach (494) – Gloggnitz (457)
Distanz: 77 km
Höhenmeter bergauf: über 1750
Fahrrad: Batavus

45 km – Wöglerin

19. August 2010

No GPS

Karl und ich fuhren wieder eine kurze und gemütliche Runde durch den Wienerwald. Heute herrschte wieder der gewohnte Westwind vor, letzte Woche war es Ostwind.

Strecke: Baden – Pfaffstätten – Einöde – Gaaden – Heiligenkreuz – Grub – Buchelbach – Gruberau – Wöglerin – Stangau – Sulz im Wienerwald – Sittendorf – Gaaden – Einöde – Pfaffstätten – Baden
Distanz: 45 km
Fahrrad: Batavus

97 km – Steinwandgraben, Unterberg, Hals

15. August 2010

Abfahrt vom Unterberghaus

Gemeinsam mit Peter fuhr ich in Baden los. Wir fuhren Richtung Helenental und verließen die Straße bei der Abzweigung zur Augustinerhütte. Auf dem Weg zum Zobelhof begann es zu regnen. Nach einem kurzen, aber sehr heftigen Guß war es bald wieder vorüber. Allerdings sahen wir starke Niederschläge in der Richtung, in die wir in weiterer Folge fuhren. Wir kamen aber trotzdem nicht mehr in den Regen. Über die Straße zum Obermeierhof fuhren wir weiter Richtung Schwarzensee. Die Abfahrt nach Neuhaus war mit dem Mountainbike langsamer als mit dem gewohnten Straßenrad. Bis Schromenau war die weitere Strecke wie bei einer Fahrt zum Hocheck. In Schromenau zweigten wir Richtung Steinwandgraben ab. Die ehemalige Privatstraße bis zum Jagasitz ist jetzt offenbar auch für die Allgemeinheit geöffnet und zwar länger, aber bei weitem nicht so steil wie der früher alternativ zu fahrende Fußweg. Vom Jagasitz ging es hinunter zum Stausee oberhalb der Myrafälle, wo wir wie vereinbart Andrea und Verena trafen. Wir hatten uns allerdings deutlich verspätet, da wir auf den Schotterwegen langsamer vorangekommen waren als erwartet.

Zu viert fuhren wir weiter Richtung Unterberg. Beim Parkplatz am Fuß des Unterbergs begann die relativ steil, aber ziemlich gleichmäßig ansteigende Schotterstraße. Ich hatte schon viel Energie an den Anstiegen zum Zobelhof und zum Jagasitz verbraucht und musste daher etwas langsamer fahren und ein paar Pausen machen. Daher kam ich etwas später beim Unterberghaus an. Die anderen nutzten die Zeit für den Fußweg zum Gipfel (1342), den ich schon oft genug gegangen war und daher heute darauf verzichtete. Nach einer Stärkung begaben wir uns auf die Abfahrt. An der Stelle, wo wir einander getroffen hatten, verabschiedeten wir uns wieder. Peter und ich fuhren über den Hals und die Großauer Höhe wieder nach Hause. Die Distanz habe ich aus dem GPS-Log ermittelt, da ich keinen Kilometerzähler montiert hatte. Die tatsächliche Strecke wird daher etwas länger gewesen sein.

Strecke: Baden (228) – Augustinerhütte – Zobelhof (577) – Obermeierhof – Schwarzensee (530) – Neuhaus (423) – Weissenbach (353) – Schromenau (408) – Steinwandgraben – Jagasitz (~700) – Thal (573) – Unterberghaus (1190) – Thal (573) – Muggendorf – Pernitz (430) – Auf dem Hals (662) – Grabenweg (404) – Pottenstein (324) – Großauer Höhe (394) – Großau (310) – Bad Vöslau (276) – Tribuswinkel – Pfaffstätten – Baden (228)
Distanz: 97 km
Höhenmeter: über 1600
Fahrrad: Trek 970

48 km – Hochrotherd

12. August 2010

Rinder

Wir wollten heute eine etwas kürzere Strecke fahren und entschieden uns für die Runde über Hochrotherd. Die Strecke waren Karl und ich zwar schon häufig gefahren, aber nicht in unmittelbarer Vergangenheit, daher war sie nicht ganz so langweilig, wie erwartet. Es wehte deutlich spürbarer Ostwind. Die erste Hälfte fuhren wir sehr gemütlich, auf dem Rückweg wurden wir ein wenig schneller.

An der Kreuzung zwischen Gaaden, Siegenfeld und Einöde gibt es unter einem Verkehrszeichen mit Höhenbeschränkung eine Zusatztafel mit den durchgestrichenen Buchstaben GPS. Diese scheint neu zu sein und steht vermutlich in Zusammenhang mit dem Unfall eines Reisebusses, der kürzlich in der Unterführung unter der Wiener Hochquellwasserleitung stecken geblieben ist. Das zugehörige Foto habe ich eine Woche später, am 19.8. nachgeholt und es findet sich beim Eintrag 45 km – Wöglerin.

Strecke: Baden – Pfaffstätten – Einöde – Gaaden – Sittendorf – Sulz im Wienerwald – Stangau – Hochrotherd – Großhöniggraben – Gruberau – Buchelbach – Grub – Heiligenkreuz – Gaaden – Einöde – Pfaffstätten – Baden
Distanz: 48 km
Fahrrad: Batavus

84 km – Loretto, Eisenstadt

5. August 2010

Loretto

Nachdem Karl meinen ersten Vorschlag, die Runde über Hals und Hart zu fahren ablehnte, einigten wir uns darauf, dem Leithagebirge einen Kurzbesuch abzustatten. In der Früh war es in Baden und dann auch östlich davon windstill. Wir fuhren die übliche Strecke bis Hornstein und zweigten dann Richtung Loretto ab. Vor der eigentlichen Steigung ging es noch kräftig bergab. Nach Stotzing erreichten wir den höchsten Punkt. Die Kurven der Abfahrt Richtung Eisenstadt ließen sich mit Ausnahme der letzten vier Kehren ohne zu bremsen durchfahren. In Eisenstadt hielten wir uns nicht lange auf und wandten uns Richtung Großhöflein. Ab Müllendorf hatten wir den Großteil der restlichen Strecke Rückenwind. In Hornstein schloß sich unsere Runde und bis Baden fuhren wir die gleiche Strecke wie auf dem Hinweg.

Strecke: Baden – Pfaffstätten – Tribuswinkel – Oeynhausen – Tattendorf – Pottendorf – Landegg – Hornstein – Leithaprodersdorf – Loretto – Stotzing – Eisenstadt – Kleinhöflein – Großhöflein – Müllendorf – Hornstein – Landegg – Pottendorf – Tattendorf – Oeynhausen – Tribuswinkel – Pfaffstätten – Baden
Distanz: 84 km
Fahrrad: Batavus

81 km – Schwarzensee – Hafnerberg – Schöpfl

8. Juli 2010

Hafnerberg

Heute wollten Karl und ich eine Runde von ca. 70 km fahren, es wurde dann aber doch etwas mehr. Wegen der Hitze starteten wir früher als bei unseren sonstigen Donnerstagsausfahrten, waren aber etwa bis Mittag unterwegs. Wir fuhren über Schwarzensee, Nöstach und Hafnerberg ins Triestingtal und verließen dieses wieder Richtung St. Corona am Schöpfl. Während der Bergfahrt registrierten wir den Rollsplitt der offenbar wegen kürzlich erfolgter Ausbesserungen der Straße in größeren Mengen auf dieser lag. Zum Glück war der Großteil der folgenden Abfahrt nicht davon betroffen. In Klausen-Leopoldsdorf entschieden wir uns für die etwas längere und hügeligere Strecke über Gruberau und Wöglerin, die uns aber auch mehr Schatten spendierte. Über die Einöde ging es zurück nach Baden.

Strecke: Baden – Sooß – Bad Vöslau – Gainfarn – Schwarzensee – Neuhaus – Nöstach – Hafnerberg – Altenmarkt – Thenneberg – St. Corona am Schöpfl – Rastbank – Schöpflgitter – Klausen-Leopoldsdorf – Gruberau – Wöglerin – Stangau – Sulz im Wienerwald – Sittendorf – Gaaden – Einöde – Pfaffstätten – Baden
Distanz: 81 km
Höchstgeschwindigkeit: 82 km/h (Abfahrt Richtung Schöpflgitter)
Fahrrad: Batavus

160 km – Semmering – Lahnsattel – Niederalpl – Preiner Gscheid

2. Juli 2010

Edelweiß

Es war ziemlich klar, dass der heutige Tag recht heiß werden würde. Daher stimmte ich Peter zu, schon sehr früh mit der Bahn bis Gloggnitz zu fahren. So waren wir, als es im Wiener Becken heiß wurde, bereits einige Hundert Meter höher bei erträglichen Temperaturen unterwegs. Auf den Semmering fuhren wir diesmal nicht durch die Adlitzgräben, sondern über Maria Schutz. Nach der Abfahrt Richtung Mürzzuschlag bogen wir ins obere Mürztal ab und fuhren Richtung Lahnsattel. Vor dem Lahnsattel kamen wir wieder auf niederösterreichisches Gebiet, bevor in Terz wieder in der Steiermark waren.

Nach einem kurzen Stück im Salzatal und der Steigung auf den Kreuzberg erreichten wir Mariazell. Wir fuhren nicht ins Zentrum, sonder wandten uns gleich Richtung Gußwerk. Etwas später machten wir bei einer schmalen Straße, die praktisch nur noch von Radfahrern benutzt wird, weil die Hauptroute durch einen Tunnel führt, eine kurze Pause. In der nahegelegenen Felswand sahen wir Edelweiß blühen. In Wegscheid zweigten wir Richtung Niederalpl ab. Hier spürten wir bereits deutlich die Hitze. Weiter oben hatten wir das Glück, dass gerade zur heißesten Zeit und während der steilsten Steigung eine größere Wolke für etwas Schatten sorgte. Auf der Passhöhe kehrten wir ein.

Die folgende Abfahrt war die schnellste des Tages. Ich erreichte 86 km/h und hätte noch etwas schneller fahren können, wenn ich es darauf angelegt und die Strecke besser gekannt hätte. Zwischen Mürzsteg und Kapellen regnete es leicht, was wir als angenehme Kühlung empfanden. Die Steigung aufs Preiner Gscheid war deutlich flacher als jene aufs Niederalpl und es war die letzte des Tages. Auf der Abfahrt mussten wir vorsichtig sein, weil an mehreren Stellen Rollsplitt auf der Straße lag. Auf dem letzten, relativ ebenen Stück hatten wir deutlich spürbaren Rückenwind und fuhren meist um die 35 km/h, ohne uns allzu sehr anzustrengen.

In Payerbach sahen wir, dass wir noch fast eine Stunde auf den nächsten Zug nach Baden warten hätten müssen und fuhren daher noch mit den Fahrrädern bis Gloggnitz. Für die Bahnfahrt bis Baden erwischten wir ausgerechnet einen Waggon mit defekter Klimaanlage. Ich halte wenig von der Verwendung von Waggons, bei denen man die Fenster nicht öffnen kann, in Nahverkehrszügen.

Strecke: Gloggnitz (457) – Weißenbach – Aue – Schottwien – Göstritz – Maria Schutz -Greis – Semmering (995) – Steinhaus – Spital am Semmering – Mürzzuschlag (676) – Kohleben – Kapellen – Neuberg an der Mürz – Krampen – Mürzsteg – Frein an der Mürz – Lahnsattel (1015) – Terz – Halltal (785) – Kreuzberg (872) – Mariazell – Rasing – Gußwerk (747) – Wegscheid – Aschbach – Niederalpl (1221) – Dobrein – Mürzsteg – Krampen – Neuberg an der Mürz – Kapellen (706) – Preiner Gscheid (1070) – Prein an der Rax – Edlach an der Rax – Reichenau – Payerbach – Gloggnitz (457)
Distanz: 160 km
Höhenmeter: über 1800
Fahrrad: Batavus

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