Gußwerk – Stein an der Enns

Am nächsten Tag fuhren wir zunächst das Salzatal hinunter und danach das Ennstal aufwärts. Die Landschaft ist wirklich sehenswert, aber ich möchte nicht wissen, was davon überbleibt, wenn die sogenannte Ennsnahe Trasse wirklich gebaut wird. Mittagspause machten wir im Gesäuse. Hier bahnt sich die Enns ihren engen Weg durch ein mächtiges Felsmassiv. Zwischen Admont und Selzthal wichen wir auf eine fast unbefahrene Schotterstraße aus, die bis auf wenige Stellen recht gut befahrbar war.

Abends trafen wir in Stein an der Enns planmäßig Alex und Karli, die von ihrem Urlaubsort in Oberösterreich anreisten, und fuhren von da an zu viert. Eine gemähte Wiese am Waldrand diente uns diesmal als Lagerplatz. Der Mond war fast voll und blendete ebenso gut, wie die Straßenlaterne daheim vor meinem Schlafzimmerfenster.

Distanz: 149 km