Oberwald – Orsieres

Morgens war es ziemlich kühl, wir waren ja auch noch auf einer Höhe von 1700 Metern. Wir fuhren ein Stück abwärts und frühstückten in der Sonne. Verglichen mit den letzten und den folgenden Tagen war dieser trotz der 140 km fast ein Ruhetag. Wir fuhren das Rhonetal flußabwärts. Die mittlere Geschwindigkeit lag zum ersten Mal seit langem wieder über 25 km/h. Bei Riddes machten wir nachmittags eine größere Pause. Bis Martigny hatten wir starken Gegenwind, dem wir mit Windschattenfahren begegneten.

Um am nächsten Tag nicht die gesamte Steigung auf den Großen St. Bernhard mit 2000 Höhenmetern auf einmal bewältigen zu müssen, fuhren wir noch bis kurz vor Orsieres, wobei uns ein Radfahrer aus Deutschland Gesellschaft leistete. Wir nächtigten in einer von der Straße nicht einsehbaren Wiese in der Nähe einer Brücke, unter die wir uns bei Regen zurückziehen hätten können. In dieser Nacht durchquerte die Erde einen von den Medien verkündeten Meteoritengürtel. Wir sahen zwar etwas mehr Sternschnuppen als gewöhnlich, spektakulär war es aber nicht.

Distanz: 141 km


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