Saint Martin du Var – Menton

Der starke Wind belästigte uns beim Schlafen und mahnte zum frühen Aufbruch. Auf den restlichen 30 km bis Nizza betrug die mittlere Geschwindigkeit 35 km/h. Angesichts des herrschenden Verkehrs waren wir froh, den Großteil der Strecke nachts zurückgelegt zu haben. Es war schwierig, nicht auf die Autobahn zu gelangen. Nizza wollten wir so schnell wie möglich hinter uns lassen und wir fuhren entlang der Küste Richtung Osten. Leider folgten wir dann der Beschilderung nach Monaco, was uns einen unerwarteten Berg mit 300 Höhenmetern bescherte.

In Monaco machten wir den entsprechenden Makler ausfindig, erfuhren aber, daß die Wohnung der Tante von Alex gerade nicht frei war. So mußten wir ein anderes Quartier finden. Da Monaco ziemlich überfüllt schien, fuhren wir weiter bis Menton und hofften, dort einen nicht restlos belegten Campingplatz zu finden. In Menton besorgten wir uns erst einmal was zu essen und begaben uns dann an den Strand der Cote d’Azur. Wir ruhten uns aus, schwammen im Meer und schrieben Karten.

Am späteren Nachmittag machten wir uns auf die Suche nach dem Campingplatz. Dieser befand sich natürlich wieder auf einem Berg. Wir ergatterten sozusagen die letzten freien Quadratmeter, bauten das Zelt auf und füllten das Gepäck mit Ausnahme der Wertsachen ein. Zum Besorgen des Abendessens fuhren wir noch einmal hinunter in die Ortschaft. Ich war fasziniert von der mediterranen Vegetation. Eine blühende Agave mit einem sechs Meter hohen Blütenstand beeindruckte mich am meisten.

Distanz: 76 km