Rauriser Tal

seidelwinkeltal

Eigentlich wollten wir das Seidlwinkltal nach hinten fahren, aber es war schon nach fünf Kilometern wegen Lawinengefahr gesperrt. Was wir bis dorthin gesehen hatten, war aber schön genug, um irgendwann wieder zu kommen. Es blieb uns nichts anderes übrig, als umzudrehen. Wie schreibt man das eigentlich richtig? Ich habe bisher „Seidlwinkltal“, „Seidlwinkeltal“, „Seidelwinkltal“ und „Seidelwinkeltal“ gesehen. Nach einer Besichtigung des Campingplatzes in Wörth, der für manche zukünftige Unternehmungen strategisch günstiger liegen könnte als der in Fusch, fuhren wir das Rauriser Tal aufwärts. Es steigt mäßig an, richtig steil sind erst die letzten paar Kilometer vor Kolm Saigurn, die auch Mautstraße sind. Was wir am Fuß der Mautstraße zunächst für einen weiteren Campingplatz gehalten hatten, entpuppte sich als das Internationale Sonnblickturnier der Jagdbogenschützen. Nach Durchfahrung der Mautstraße fuhren wir trotz Regens auch noch die nicht asphaltierte Straße bis zum Naturfreundehaus. Dort kehrten wir erst einmal ein. Zu Beginn der Abfahrt versuchte ich noch, möglichst sauber zu bleiben, dachte mir dann aber „lieber dreckig als langsam“ und ließ es rollen. Der Regen hörte dann auch bald auf und wir waren schnell wieder zurück in Wörth.

Strecke: Wörth – Seidlwinkltal – Wörth – Kolm Saigurn – Naturfreundehaus – Wörth
Distanz: 47 km
Höhenunterschied: ca. 500 m
Fahrrad: Trek

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