Leider nicht Gaviapass

Das Zelt und der Großteil des Gepäcks bleiben vorerst in Valdisotto. Das Wetter ist leider nicht mehr so gut. Nachts hat es geregnet, auch tagsüber ist es bewölkt und jederzeit ist mit Regen zu rechnen. Trotzdem versuche ich, auf den Gaviapass zu fahren.

In Santa Caterina Valfurva beginnt es zu tröpfeln. Ich möchte ohnehin gerade Mittagspause machen. Nach der Pause tröpfelt es noch immer, der Regen wird aber bald stärker. Da ich oberhalb von 2000 m sehr ungern bei Regen fahre (insbesondere bergauf), stelle ich mich unter und warte, bis der Regen wieder aufhört.

Danach kann ich wieder eine Zeit lang fahren bis wieder Regen einsetzt. Dieser hört auch nach längerer Wartezeit nicht auf, worauf ich beschließe, umzudrehen. Mein Wendepunkt liegt auf ca. 2100 m. Bei dem Wetter hatte ich keine Lust, auf über 2600 m hinauf und wieder hinunter zu fahren.

Es regnet die gesamte Strecke bis zurück zum Campingplatz und auch danach noch mehrere Stunden lang. Ich verstehe nun, warum man den Gaviapass als einen der schönsten der Alpen bezeichnet, auch wenn ich nur einen Teil davon gesehen habe. Oberhalb von Santa Caterina Valfurva ist recht wenig Verkehr. Die Straße ist eher eng und der Belag nicht besonders gut, aber die Landschaft rundherum ist sehenswert. Hierher werde ich sicher wieder kommen.

Strecke: Valdisotto (~1150) – Bormio (1225) – Santa Caterina Valfurva (1736) – Umkehrpunkt auf ca. 2100 – gleiche Strecke retour

Distanz: 51 km

Höhenmeter: 1095