Baden – Maria Taferl

Maria Taferl

Um die Mittagszeit fuhr ich in Baden los. Da ich bis zum Ziel nur zweimal übernachten und ausserdem halbwegs flott weiterkommen wollte, ließ ich das Campingzubehör diesmal zu Hause. Die Zeiten, zu denen ich 300 km relativ locker in 14 Stunden fahren konnte, sind leider vorbei, vielleicht komme ich mit mehr Training wieder in diese Bereiche. Trotzdem lief es ganz gut und ich kam zügig voran. Nach der Durchquerung des Helenentals und der Steigung zum Forsthof folgte die Abfahrt nach Laaben. In Brand war die Straße kurzzeitig wegen eines Trauerzuges gesperrt. In Böheimkirchen versorgte ich mich mit Proviant. In St. Pölten fuhr ich durch den Ortsteil Wagram auf die B1, auf der ich bis zur Donaubrücke bei Melk blieb. Bei Prinzersdorf stellte ich fest, dass man nicht mehr vor dem fast immer geschlossenen Bahnschranken steht, da die B1 jetzt als Umfahrung ausgeführt ist und die Bahn mit Hilfe einer Unterführung quert. Ab Melk fuhr ich im Donautal. In Marbach hatte ich schon begonnen, mich nach einem Quartier für die Nacht umzusehen, als ich die Abzweigung nach Maria Taferl bemerkte und spontan entschied, ihr zu folgen. Bis Maria Taferl sind ca. 220 Höhenmeter zu überwinden. Oben angekommen fand ich schnell eine Frühstückspension und nach dem Duschen ging ich zum Abendessen in ein nahe gelegenes Hotel.

Strecke: Baden – Sattelbach – Mayerling – Alland – Klausen-Leopoldsdorf – Schöpflgitter – Forsthof – Laaben – Brand – Gasthaus zur frischen Luft – Stössing – Steinabruck – Dörfl – Kasten bei Böheimkirchen – Mitterfeld – Außerkasten – Furth – Böheimkirchen – Mechters – St. Pölten – Gerersdorf – Prinzersdorf – Großsierning – Loosdorf – Melk – Emmersdorf an der Donau – Weitenegg – Urfahr – Ebersdorf – Klein-Pöchlarn – Krummnußbaum – Marbach an der Donau – Maria Taferl
Distanz: 111 km

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