Grossglockner Hochalpenstrasse Mai 2009

Schneewand neben der Straße

Auch heuer ließen wir uns nicht davon abhalten, die Großglockner Hochalpenstraße an einem der frühesten Termine zu befahren. Aufgrund der starken Schneefälle im vergangenen Winter war mit sehr hoher Schneelage neben der Straße zu rechnen. Letztlich stellte sich heraus, dass das durchgehend warme Wetter in den Monaten April und Mai für so starkes Abschmelzen gesorgt hatte, dass die Schneelage kaum beeindruckender war als in den vergangenen Jahren. Einzig zwischen Fuscher Törl und Hochtor waren noch höhere Schneewände zu sehen.

Wegen der für Samstag vorhergesagten Niederschläge entschieden wir uns, diesmal erst Samstag nach Fusch anzureisen und die Bergfahrt am Sonntag zu unternehmen. Diese Entscheidung stellte sich als goldrichtig heraus. Bei der Anfahrt am Samstag Nachmittag regnete es noch, vor allem in der Steiermark. Am Sonntag hatten wir jedoch bestes Wetter, fast schon ein bisschen zu warm.

Wir fuhren wie üblich beim Campingplatz in Fusch los. Ich hatte etwas Probleme, direkt mit der Steigung zu beginnen und nahm mir vor, in Zukunft zuerst zum 0,0-km-Stein in Bruck und wieder zurück zu fahren, um vor der Steigung besser aufgewärmt zu sein. Beim Piffkar warteten wir traditionell bis alle da waren. Beim Fahren in der Steigung ist man in der Regel alleine, da muss man den eigenen Rhythmus finden. Schon vorher war mir der relativ starke Wind negativ aufgefallen, aber auf Höhe der alpinen Naturschau wurde er kurzzeitig so stark, dass ich mich nicht auf dem Rad bzw. auf der Straße halten konnte, was mich zu einer kurzen Pause zwang. Danach ging es wieder besser.

Verena fuhr direkt zur Edelweißspitze während Peter und Gerald zum Hochtor fuhren. Ich entschied mich dann auch zunächst fürs Hochtor, weil ich dort schon länger nicht gewesen war. Bei der Rückfahrt vom Hochtor zum Fuscher Törl wurde mir klar, dass 2000 Höhenmeter genug für mich waren und ich verzichtete diesmal auf die Fahrt zur Edelweißspitze. Wir trafen einander wieder auf dem unteren Parkplatz beim Fuscher Törl. Die Abfahrt war schön wie immer, der Verkehr hielt sich in Grenzen. Meine Höchstgeschwindigkeit betrug 83 km/h.

Strecke: Fusch (813) – Ferleiten (1151) – Piffkar – Fuscher Törl (2428) – Fuscher Lacke (2262) – Hochtor (2504) und zurück
Distanz: 53 km
Höhenmeter: über 2000
Fahrrad: Batavus

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