157 km – Schneebergrunde

Klostertal

Dieses Jahr fanden Peter und ich endlich wieder die Zeit, die Schneebergrunde zu fahren. Wir verließen Baden ca. um 8:15. Durch den Nebel und die daraus resultierende Inversionswetterlage war es ziemlich kühl. Auf der Straße auf den „Hals“ gab es eisglatte Stellen, wo der Bodennebel gefroren war. Auch die Lufttemperatur war hier nahe dem Gefrierpunkt und teilweise darunter. Wir erreichten die Passhöhe auf dem Hals kurz vor 10:00 Uhr. Nach einer sehr kurzen Pause begaben wir uns auf die frostige Abfahrt Richtung Pernitz. Erst auf der Strecke zum Klostertaler Gscheid ließen wir den Nebel allmählich hinter uns und es wurde langsam wärmer. Den Tee in der Thermosflasche hatten wir beide aufgrund des angesagten Föhnwetters zu Hause gelassen, wir hätten ihn aber gut brauchen können.

Nach rund drei Stunden erreichten wir mit dem Klostertaler Gscheid den höchsten Punkt dieser Runde und hatten hier das erste Drittel der Strecke und etwa die Hälfte der Höhenmeter hinter uns. Wir machten eine kurze Pause und bemühten uns, etwas zu trinken, da wir trotz der Kälte nicht wenig geschwitzt hatten. Das eiskalte Wasser war aber nicht sonderlich attraktiv. Bergab ging es weiter Richtung Höllental. Dort war der erwartete Gegenwind harmloser als befürchtet. Die meisten Laubbäume trugen noch ihre Blätter und waren herbstlich verfärbt. Bei Schlöglmühl verließen wir das Höllental Richtung Prigglitz.

In Puchberg hatten wir nach insgesamt sechs Stunden etwa zwei Drittel der Strecke hinter uns und ich stand kurz vor einem Hungerast, weil ich zu wenig gegessen hatte. Wir machten eine kurze Pause bei einer Rastbank, um zu essen. Die Steigung auf den Ascher brachten wir zügig hinter uns, obwohl wir sie eher gemütlich fuhren. Die folgende Abfahrt brachte uns wieder ins Piestingtal, wo wir diesmal auf der neuen Straße blieben und uns die Holperstrecke über Wopfing ersparten. Die vorhandene Energie reichte noch, um auch die Steigung auf den Hart ohne Pause durchzufahren. Das letzte Stück bis nach Hause war dann kein Problem mehr. Insgesamt benötigten wir 8:45 Std., davon 7:20 reine Fahrzeit.

Strecke: Baden (228) – Sooß – Bad Vöslau (276) – Gainfarn – Großau – Großauer Höhe (394) – Pottenstein (324) – Grabenweg – Auf dem Hals (662) – Pernitz (430) – Gutenstein (481) – Klostertaler Gscheid (764) – Vois (646) – Voismaut (589) – Singerin – Höllental – Kaiserbrunn (526) – Hirschwang (500) – Reichenau (484) – Payerbach (483) – Schlöglmühl (451) – Auf der Wiese (666) – Prigglitz (635) – Gasteil – Bürg (587) – Sieding (478) – Sierningtal – Stixenstein – Puchberg am Schneeberg (585) – Bruck (593) – Ascher (740) – Miesenbach (470) – Reichental (401) – Oed (392) – Waldegg (402) – Markt Piesting (349) – Auf dem Hart (515) – Aigen (510) – Lindabrunn (331) – Enzesfeld (314) – Leobersdorf (267) – Kottingbrunn (251) – Tribuswinkel – Pfaffstätten – Baden (228)
Distanz: 157 km
Höhenmeter: über 1500
Fahrrad: Batavus

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