Baden – Nagykutas

Heute wollte ich zu meiner Freundin, die bei ihren Eltern in Zalaegerszeg zu Besuch war, nach Ungarn fahren. Da ich die Tageshitze und den gröbsten Verkehr vermeiden und vor Mittag am Ziel sein wollte, brach ich schon um 5:15 auf. Nach der Wetterprognose sollte ich Rückenwind haben. Bis zur Grenze war wenig davon zu merken. Es war meine erste Fahrt seit langem, die man annähernd als Langstrecke bezeichnen konnte. Daher und wegen der kaum zu erwartenden Steigungen hatte ich am Vortag den Triathlon-Lenkeraufsatz wieder montiert. Damit konnte ich die langen Geraden etwas bequemer fahren, musste jedoch auf die Lenkertasche verzichten. Deswegen gibt es auch keine Bilder, da ich die Kamera nicht griffbereit hatte und fast keine Pausen machte.

In den ersten Stunden herrschte nahezu kein Verkehr. Es war noch angenehm kühl und ich kam flott weiter. Die Strecke war mir soweit bekannt, dass ich keine Zeit für die Navigation aufwenden musste. Bis Sopron hatte ich ein Stundenmittel von ca. 29 km. Da der Verkehr noch immer gut erträglich war, entschied ich mich, bis Sárvár auf der Hauptstraße zu bleiben. Die Alternative wäre eine längere Nebenstrecke mit Steigungen gewesen. Auf der langen Gerade zwischen Sopron und Sárvár hatte ich deutlich spürbaren Rückenwind und kam entsprechend schnell weiter. Die Geschwindikeit war um 35 km/h und bis Sárvár (107 km) konnte ich dadurch die mittlere Geschwindigkeit der gesamten bisherigen Tour auf 30 km/h heben. Die Zeit für die ersten 100 km war 3 Stunden und 20 Minuten.

In Sárvár machte ich eine kurze Pause um zu essen und die Windweste abzulegen. Bis Vasvár konnte ich noch halbwegs flott fahren, danach wurde ich deutlich langsamer. Ich musste jetzt teilweise nach Roadbook fahren bzw. gelegentlich auf die Karte schauen. Müde wurde ich auch langsam und natürlich spürte ich die steigenden Temperaturen. Andrea ließ es sich nicht nehmen, mir die letzten 10 km mit dem Auto entgegen zu kommen. Daher endete meine Radtour bei Nagykutas, auch wenn ich die letzten Kilometer noch problemlos mit dem Rad hätte fahren können. Insgesamt waren es 151 km in sechs Stunden, davon reine Fahrzeit 5:20. Das Stundenmittel lag über 28 km.

Strecke: Baden – Pfaffstätten – Tribuswinkel – Oeynhausen – Tattendorf – Pottendorf – Landegg – Hornstein – Müllendorf – Großhöflein – Wulkaprodersdorf – Klingenbach – Sopron – Kópháza – Nagycenk – Sopronkövesd – Lövő – Újkér – Simaság – Zsédeny – Rábapaty – Sárvár – Ikervár – Meggyeskovácsi – Rum – Kám – Alsóújlak – Vasvár – Petőmihályfa – Andrásfa – Nagykutas
Distanz: 151 km
Fahrrad: Batavus

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